Die Nabe ist das Element, das als Schnittstelle zwischen dem Rest Ihres Laufrades und dem Fahrrad dient. Hier erfahren Sie, wie Sie dieses Teil fehlerfrei auswählen können.
Die Standards
- Der Typ der Bremse: Felgenbremse, Scheibenbremse 6-Loch, Scheibenbremse Center-Lock
- Der Lagertyp: Konus/Schale oder versiegelt
- Die Breite und Achslänge (nur für Scheibensysteme)
- Der Typ des Freilaufkörpers: CAMPAGNOLO oder SHIMANO
- Die Speichenanzahl
Welche Nabe soll man wählen?
Das erste Element, das Ihre Wahl leiten sollte, ist das Bremssystem Ihres Fahrrads: Felgenbremse oder Scheibenbremse. Im letzteren Fall ist es neben der Scheibenbefestigung (Center Lock oder 6 Loch) unbedingt erforderlich, die Achslänge Ihrer Gabel für die Vordernabe und Ihres Rahmens für die Hinternabe zu überprüfen, da es eine Vielzahl von Standards gibt (insbesondere 9/100 mm, 12/100 mm, 15/100 mm vorne und 9/135 mm, 12/135 mm und 12/142 mm hinten).
Die Nabe enthält die Kugellager. Diese können entweder vom Typ „Konus/Schale" A sein, der eine regelmäßigere Wartung erfordert, aber im Allgemeinen langzeitbeständig ist, oder vom Typ „versiegeltes Lager" B ohne Wartung (einfacher Lagertausch bei Defekt).

Außerdem muss darauf geachtet werden, eine Nabe zu wählen, die mit Ihrer Schaltung kompatibel ist. Es gibt zwei Standards für den Freilaufkörper: SHIMANO / SRAM und CAMPAGNOLO.
Was schließlich die Speichenanzahl betrifft: Je mehr Speichen Sie haben, desto robuster wird das Rad sein; je weniger Sie haben, desto leichter wird es sein. Bei einem klassischen Aufbau sind 32 Speichen zu rechnen. Beachten Sie, dass diese Wahl mit der Felge abgestimmt sein muss – beide Teile müssen für die gleiche Speichenanzahl ausgelegt sein.
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