Gravel-Lenkerbänder

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Warum ein spezielles Gravel-Lenkerband?

Auf der Straße dient Lenkerband vor allem dem Grip und der Optik. Beim Gravel-Fahren dämpft es Stöße: Zwischen Ihren Handflächen und den ständigen Vibrationen des Untergrunds liegt nur das Band. Die speziellen Serien – Fizik Terra, Supacaz Gravel, BBB Gravel Ribbon, PRO Comfort – sind dicker und griffiger als ihre Pendants fürs Rennrad.

Die Dicke, die größer ist als bei Rennrad-Lenkerband

  • 3 mm und mehr ist in diesem Sortiment üblich, während beim Rennrad oft 2 mm genügen. Den Unterschied spürt man nach zwei Stunden auf Schotterwegen.
  • Manche Radfahrer bringen eine doppelte Lage am Oberlenker an, wo die Hände besonders stark aufliegen.
  • Achten Sie auf den endgültigen Griffdurchmesser: Ein bereits dicker Lenker wird mit sehr dickem Lenkerband schwer zu umfassen, besonders mit kleinen Händen.

Der Grip bei Nässe

Das ist das wichtigste Kriterium. Die Lenkerbänder besonders griffig (Fizik Terra, Supacaz Super Sticky Kush) bleiben auch bei Nässe und Schlamm griffig, mit und ohne Handschuhe. Klassisches Kork-Lenkerband fühlt sich trocken angenehm an, wird aber bei Nässe rutschig – ein echter Nachteil, wenn man auf schlammigem Untergrund bergab bremst.

Die Länge: die Tücke von Lenkern mit Flare

Bei einem ausgestellten Gravel-Lenker ist eine größere Länge zu umwickeln als bei einem Rennradlenker. Ein Standard-Lenkerband kann zu kurz sein, besonders bei starkem Flare oder einem breiten Lenker. Genau deshalb gibt es extralange (Redshift). Wenn Ihr Lenker breiter als 44 cm ist oder mehr als 20° Flare hat, prüfen Sie vor der Bestellung die angegebene Länge.

Ergonomische Griffe

Das Sortiment umfasst auch Redshift-Griffpolster – ergonomische Polster, die oben am Lenker oder am Unterlenker angebracht werden, unter dem Lenkerband oder an dessen Stelle. Sie vergrößern die Auflagefläche der Handfläche und entlasten so Hände und Handgelenke auf sehr langen Strecken. Es sind keine Lenkerbänder, aber sie erfüllen denselben Zweck.

Wann Sie es wechseln sollten

Häufiger als am Rennrad: Staub setzt sich darin fest, Schlamm lässt es verhärten und wiederholte Feuchtigkeit löst es an den Bremsgriffen ab. Bei regelmäßiger Nutzung sollten Sie es ein- bis zweimal pro Saison wechseln. Dabei können Sie auch die darunter verlaufenden Zughüllen überprüfen.

Mehr erfahren: So wählen Sie Ihren Gravel-Lenker aus

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